
Weniger als ein Wimpernschlag machte am Ende den Unterschied zwischen Bronze und Blech aus. „Es war ein Fotofinish“, sagt auch Marius Schimnatkowski. Der Leidtragende: Simon Hagin. Exakt 27 Hundertstel fehlten ihm im Finale über die 100 Meter Schmetterling, um seinen Erfolg bei den Deutschen Jahrgangsmeisterschaften (DJM) zu wiederholen. Doch statt mit dem dritten Platz wie im Vorjahr musste der Schwimmer der SG Gelsenkirchen mit dem vierten Platz vorliebnehmen.
Sein Trainer sah es pragmatisch: „Wenn andere schneller sind, kannst du nichts machen“, sagte Schimnatkowski. Obwohl die Gelsenkirchener Schwimmer dieses Mal ohne eine Medaille aus Berlin zurückkamen, zieht er trotzdem ein positives Fazit. „Es gab mehrere Bestzeiten, es waren super Tage bei der DJM“, erklärt er.
Dafür sorgten neben Hagin auch Felix Kleinhückelkoten und Jan Binia. Letzterer hatte sich nur knapp qualifiziert, konnte aber über die 50 Meter Schmetterling und die 50 Meter Freistil in den Vorläufen im soliden Mittelfeld einordnen, meint Schimnatkowski. Über neue Bestzeiten machte er einige Plätze gut.
Auch Kleinhückelkoten präsentierte sich in guter Verfassung. Er ging über die 50, 100 und 200 Meter Brust an den Start. Große Leistungssprünge gelangen ihm in Berlin zwar nicht. Aber er erhöhte seine Startanzahl von einem auf drei – ein deutlicher Schritt im Vergleich zum Vorjahr. Die Entwicklung stimme ihn positiv, sagt Schimnatkowski.
bei den Ergebnissen ragte Simon Hagin aus dem Gelsenkirchener Trio heraus. Bei seinen Starts über die 50, 100 und 200 Meter Schmetterling kam er jeweils ins Finale. Neben dem bitteren vierten Platz über die 100 Meter gelangen ihm noch zwei sechste Plätze, nachdem er seine Vorlaufzeiten noch einmal unterboten hatte.
Er zeigte sich dementsprechend zufrieden mit seiner Leistung. „Ich war einmal mehr im Finale als im vergangenen Jahr“, sagt er. „Auf den 50 Metern habe ich meine Bestzeit verbessert. Das ist schon eine Leistung.“ Mit Blick auf die verpasste Medaille reagierte er ähnlich gefasst wie sein Trainer. „Ich habe alles gegeben und war eine halbe Sekunde unter meiner Bestzeit.“ Vorwürfe könne er sich nicht machen.
Für die Schwimmerinnen und Schwimmer der SG Gelsenkirchen nähert sich die Saison dem Ende. Nach den Bezirksmeisterschaften stehen nur noch die Offenen Luxemburger Meisterschaften an, bevor es in die Sommerpause geht.
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