Ausnahmezustand bei Gluthitze vor Gelsenkirchener Freibad – Polizei rückt an – DerWesten


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Vor dem Sportparadies in Gelsenkirchen kam es in der Gluthitze zu einem Ausnahmezustand. Was genau hier los war:
Kompletter Ausnahmezustand am Sport Paradies in Gelsenkirchen. Wegen eines großen Besucheransturms und mutmaßlicher Ticketverwirrungen kam es hier am Freitag (26. Juni) zu einem großen Besucherstau. Bei glühender Hitze kochte die Stimmung schnell über. Die Polizei musste kommen und eingreifen.
Das Schwimmbad öffnete an diesem Tag erst um 14.30 Uhr. Bei Temperaturen weit jenseits der 35 Grad suchten etliche Gelsenkirchener hier eine Abkühlung. Was genau los war – und wie die Situation wieder aufgelöst werden konnte – erklärt ein Polizeisprecher gegenüber DER WESTEN.
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„Letztlich standen da 600 bis 700 Badegäste, die unbedingt ins Schwimmbad wollten“, erklärte ein Sprecher der Polizei Gelsenkirchen auf Anfrage. „Das hat nicht funktioniert.“
Offenbar kam es zu einiger Verwirrung, weil das Schwimmbad für diesen Tag sowohl Online-Karten verkauft hat als auch einen Tageskartenverkauf anbot. „Die beiden Gästegruppen haben sich vermischt“, so der Polizeisprecher. „Keiner wusste mehr, wer etwas hatte und das hat dazu geführt, dass die Ticketkontrollen den Besucherstrom furchtbar abgebremst haben.“

Normalerweise ist es so, dass die Besucher mit einem Online-Ticket am Eingang einfach durchgehen können. Die restlichen Gäste kaufen sich ein Ticket und werden dann kontrolliert. Dieses System schien zwischenzeitlich aber nicht mehr funktioniert zu haben und es kam zu einem Stau – bei brüllender Hitze. Die Stimmung kochte entsprechend schnell hoch.
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„Keiner hat Wasser dabei, keiner stellt sich in den Schatten, alle rufen nur“, erinnert sich der Polizeisprecher. Die Polizei fuhr anschließend mit drei Wagen vor und griff ordnend ein. „Wir haben es letztendlich geregelt, wie es funktionieren kann, damit der Besucherfluss schneller hineinkommt“, so der Sprecher. Gegenüber den Gästen selbst mussten keine Maßnahmen ergriffen werden.
In der Schlange kam es am Freitag auch zu medizinischen Notfällen. Zwei Personen mussten behandelt werden.
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