
Gelsenkirchen. Eine Stellwerkstörung hat am Mittwochabend für Zugausfälle und lange Wartezeiten gesorgt. In Gelsenkirchen spielten sich kuriose Szenen ab.
Pendler, die am Mittwochabend durch das nördliche Ruhrgebiet fahren wollten, mussten viel Geduld mitbringen. Ein defektes Stellwerk im Raum Wanne-Eickel legte den Bahnverkehr vorübergehend lahm. So fuhr beispielsweise am Gelsenkirchener Hauptbahn mehr als eine Stunde lang kein einziger Zug. Wie unser Reporter berichtet, warteten auf den Bahnsteigen etwa 300 gefrustete Fahrgäste.
Dem Nahverkehrsportal Zuginfo.nrw zufolge war die Störung gegen 19 Uhr aufgetreten. Die Wartenden harrten bei „nichtssagenden und verwirrenden Durchsagen“ aus, so unser Reporter. Nicht nur sei zunächst von Verspätungen und Gleiswechseln die Rede gewesen, woraufhin einige Pendlerinnen und Pendler die Beine in die Hand nahmen. Obwohl kein Zug einfuhr, warnten die Lautsprecher zur „Vorsicht an der Bahnsteigkante“.
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Die Störung war nach etwa einer Stunde behoben. Kurz nach 20 Uhr rollte ab Gelsenkirchen Hbf als erstes wieder die RB 32 nach Duisburg. Im Laufe des Mittwochabends könne es Angaben von Zuginfo.nrw noch „zu teilweise hohen Verspätungen und gegebenenfalls zu Teilausfällen kommen“. Fahrgäste werden gebeten, im Vorfeld der Reise im Internet aktuelle Fahrplanauskünfte zu prüfen.
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