Ein Theater-Abend mit ganz viel Ruhrpott-Charme lockt nach Gelsenkirchen – WAZ | Westdeutsche Allgemeine Zeitung


Vor knapp 20 Jahren erfand der 2016 verstorbene Theatermacher Elmar Rasch die Figur des Erich Koschorrek. Das war der Protagonist in gleich mehreren Ruhrgebiets-Komödien. Nun greift Alexander Welp die Grundidee wieder auf und präsentiert mit seinem neu geschrieben Theaterstück „Die Koschorreks – die näckste Generation“ eine Art geistigen Nachfolger des Originalstoffes. Die Uraufführung gibt‘s zum Start des neuen Kultur-Jahres in Gelsenkirchen zu erleben.
Viermal wird das Stück in den kommenden Wochen im „Wohnzimmer GE“ an der Wilhelminenstraße 174b in Schalke aufgeführt. Auftakt ist am Samstag, 17. Januar, um 19 Uhr. Tags darauf, 18. Januar, geht es bereits um 18 Uhr los. Weitere Vorstellungen gibt‘s dann am Sonntag und Montag, 15. und 16. Februar. Beginn ist dann ebenfalls jeweils um 18 Uhr. Die Lüfterhalle im „Wohnzimmer GE“ bietet pro Vorstellung rund 60 Besucherinnen und Besuchern Platz.
Statt Erich Koschorrek steht diesmal dessen Neffe Jens im Mittelpunkt der Geschichte. Der fläzt sich am liebsten mit Pantoffeln an den Füßen und einem Pülleken Bier in der Hand auf seinem Wohnzimmer-Sessel, um sich im Fernsehen ein Spiel der Schalker Fußballer anzuschauen. Seine Herz-Dame Svenja hält von dieser Art der bevorzugten Freizeitgestaltung aber gar nichts. Kein Wunder, dass irgendwann der Segen im Hause Koschorrek schief hängt. Erst recht, als auch noch Jens bester Kumpel Ötte auftaucht und seinerseits Tipps für seine Beziehungsprobleme einfordert.
Das von Alexander Welp geschriebene Stück versprüht jede Menge Wortwitz und Ruhrpott-Charme und ist gespickt mit lustigen Alltagsanekdoten, in denen sich jeder Bewohner dieser Region sofort wiederfinden kann. „Ich habe bei Elmar Rasch vor 15 Jahren das Theaterspielen erlernt. Und damals habe ich auch schon mehrmals die Rolle des Jens Koschorrek gespielt“, erzählt der 34-jährige Welp, der im beruflichen Alltag als Theaterpädagoge arbeitet. Nun wolle er den Stoff wieder aufgreifen und die Figur in die Jetzt-Zeit transferieren.
Neben Welp werden auch Katharina Kleinekemper als Svenja Koschorrek und Klaus Köster als Kumpel Ötte auf der Bühne agieren. Die Regie übernimmt Ulrich Penquitt, Gründer und Leiter des in Gelsenkirchen beheimateten Trias-Theaters. Karten kosten 18 Euro (ermäßigt: 15) und können bereits jetzt auf der Homepage des „Wohnzimmers GE“ geordert werden unter www.wohnzimmer-ge.de.

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