Entwarnung nach fünf Stunden: Bombe in Herne erfolgreich entschärft – WAZ | Westdeutsche Allgemeine Zeitung


Leiter Lokalredaktion
Herne. In Herne ist am Montag eine Weltkriegsbombe gefunden worden, die noch am selben Tag entschärft wurde. Entwarnung gab es nach fünf Stunden.
In Herne ist am Montag, 5. Mai, ein Blindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg gefunden worden. Die 250-Kilo-Bombe musste am selben Tag entschärft werden. Im Folgenden alle wichtigen Infos zum Nachlesen im Newsblog.
18.40 Uhr: Die Abschlussmeldung der Stadt ist da: Bei der Bombenentschärfung seien rund 60 Kräfte der Feuerwehr und der Hilfsorganisationen im Einsatz gewesen, so das Rathaus. Vom Kommunalen Ordnungsdienst (KOD) seien circa 30 Mitarbeitende eingebunden gewesen. Die Stadt danke allen Helferinnen und Helfern für ihren Einsatz und allen von den Evakuierungsmaßnahmen betroffenen Bürgerinnen und Bürgern für ihr Verständnis und die Kooperation. Damit beenden wir diesen Liveblog und wünschen einen schönen Feierabend!
18.10 Uhr: Es ist vollbracht! Die Bombe konnte gerade entschärft werden, teilt ein Stadtsprecher mit. Damit können auch die Sperrungen aufgehoben werden.
17.40 Uhr: Die Entschärfung des Blindgängers hat begonnen! Die Stadt teilt mit, dass die Evakuierungsmaßnahmen beendet sind und die Entschärfung gestartet ist. Die Bahnstrecke sei seit einigen Minuten gesperrt. Während der Evakuierung hat die Stadt nach eigener Mitteilung neun Krankentransport-Fahrten durchgeführt. Aktuell hielten sich in der Anlaufstelle für Evakuierte im Volkshaus Röhlinghausen 40 Bürgerinnen und Bürger auf.
16.50 Uhr: Die Stadt meldet, dass etwa drei Viertel der betroffenen Anwohnenden die Sperrzone verlassen haben. Es seien sieben Krankentransportfahrten angefordert worden, von denen zwei bereits durchgeführt worden seien. Die Anlaufstelle im Volkshaus Röhlinghausen, Am alten Hof 28, werde aktuell von 28 Bürgerinnen und Bürgern genutzt.
16.20 Uhr: Die Fliegerbombe hat große Auswirkungen auch auf den Bahnverkehr (siehe unten). So werden Züge während der Entschärfung zwischen Herne und Gelsenkirchen gestoppt. Darüber hinaus gibt es Ausfälle. Betroffen von der Entschärfung der Weltkriegsbombe sind die Bahnlinien RE 2, RE 3, RE 42, RB 32, RB 43, RB 46 und S 2. Wie die Bahn umplant lesen Sie hier.
15.15 Uhr: Die Stadt meldet: Die Evakuierung der Menschen in der Speerzone (siehe oben) hat begonnen. Da nicht abzusehen sei, wie lange die Maßnahme dauert, sollten sich Betroffene darauf einstellen, mehrere Stunden nicht in ihre Häuser und Wohnungen zurückkehren zu können. Sollten Personen oder deren Angehörige auf Medikamente oder medizinische Pflegeprodukte angewiesen sein, sei sicherzustellen, dass diese in ausreichender Zahl mitgenommen werden. Die Stadt Herne ruft außerdem alle Menschen dazu auf, Kinder sowie ältere und hilfsbedürftige Menschen beim Verlassen der Schutzzone zu unterstützen.
15.05 Uhr: Mitten durch das Sperrgebiet verläuft die wichtigste Bahnstrecke in Herne. Kommt es also auch zu Einschränkungen bei der Bahn? Ja, sagt ein Stadtsprecher: Die Deutsche Bahn sei informiert und werde für die Dauer der Entschärfung den Bahnverkehr auf dieser Strecke stoppen. Kurz: „Es wird also zu Einschränkungen im Bahnverkehr kommen. Wie lange die Sperrung andauert, hängt von der Dauer der Entschärfung ab.“
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14.55 Uhr: Menschen, die ihre Wohnungen und Häuser verlassen müssen, sollten, falls vorhanden, alle Rollläden schließen, heißt es bei der Stadt. Wenn die Möglichkeit besteht, sollten Bewohnerinnen und Bewohner ihre Haustiere mitnehmen. Falls dies nicht möglich sei, könnten die Tiere bei ausreichender Versorgung mit Wasser und Futter in den Wohnungen bleiben. Beim Verlassen des Gebäudes sollten alle elektronischen Geräte sowie das Licht ausgeschaltet und die Türen verschlossen werden. Gas- und Wasseranschlüsse sollten geschlossen und offene Feuerstellen vermieden werden, so die Stadt weiter.
14.02 Uhr: Nun meldet auch die städtische Pressestelle den Bombenfund. Der Blindgänger ist demnach im Bereich der Plutostraße bei routinemäßigen Erkundungsarbeiten entdeckt worden. Für die Entschärfung der 250-Kilogramm-Bombe richtet die Stadt Herne einen Sperrkreis ein. Dieser müsse zuvor verlassen werden. Davon seien rund 768 Menschen betroffen. Es sei geplant, gegen 15 Uhr mit den Evakuierungsmaßnahmen zu beginnen.
Betroffen von der Evakuierung sind laut Stadt Menschen, die sich an folgenden Adressen aufhalten:
13.58 Uhr: Eine Betreuungsstelle für den Zeitraum der Evakuierung ist im Volkshaus Röhlinghausen (Am Alten Hof 28) eingerichtet. Update: Die HCR setzt laut Stadt einen Pendelbus ein, der betroffene Bürgerinnen und Bürger zum Volkshaus bringt und später auch wieder zurückfährt. Menschen, die beim Verlassen des Sperrbereichs auf Hilfe angewiesen seien, könnten sich bei der Stadt Herne unter der Telefonnummer 02323 16-1632 melden.
13.43 Uhr: Die Warn-App Nina meldet: In Herne-Röhlinghausen kommt es aufgrund eines Blindgängers zu Evakuierungsmaßnahmen. Es sei mit erheblichen Verkehrsbehinderungen zu rechnen. Laut Karte liegt die Bombe im Bereich Plutostraße. Das Pressebüro der Stadt Herne hat noch keine Informationen veröffentlicht.
Wir aktualisieren diesen Text fortlaufend
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