Flucht vor Polizei: Fatbike-Fahrer verletzt in Gelsenkirchen eine Beamtin – WAZ | Westdeutsche Allgemeine Zeitung


Ein mutmaßlich technisch verändertes Fatbike (Geländefahrrad mit extrem breiten Reifen) hat am Samstagnachmittag (25. Juli) in Gelsenkirchen-Buer einen Polizeieinsatz ausgelöst.
Gegen 13.30 Uhr fiel einer Streifenwagenbesatzung auf der Kurt-Schumacher-Straße ein 25-jähriger Gelsenkirchener auf, dessen Fatbike nach Angaben der Polizei augenscheinlich ohne Tretkraft beschleunigte. Außerdem war das Fahrzeug ohne Kennzeichen unterwegs.
Der Mann hielt zunächst auf Anweisung der Beamten an und stieg ab. Als die Polizisten ihr Fahrzeug verließen, sprang er jedoch wieder auf das Fatbike und flüchtete. Trotz der Anhaltezeichen setzte er seine Fahrt über Gehweg und Fahrbahn fort. Auf der Uhustraße gelang es den Beamten schließlich, den 25-Jährigen erneut anzuhalten. Als er vom Rad stieg, versuchte er seine Flucht zu Fuß fortzusetzen. Nach Polizeiangaben warf er dabei das Fatbike auf eine Beamtin, die leicht verletzt wurde, ihren Dienst jedoch fortsetzen konnte.
Der Mann konnte schließlich überwältigt werden. Bei der Kontrolle stellte sich heraus, dass der Gelsenkirchener mit syrischer Staatsangehörigkeit nicht über die erforderliche Fahrerlaubnis verfügte, die für das vermutlich baulich veränderte Fahrzeug notwendig gewesen wäre. Zudem bestand der Verdacht, dass er unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln stand. Ein Urinvortest verlief positiv. Bei der Durchsuchung fanden die Beamten außerdem eine geringe Menge Betäubungsmittel.
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