Gelsenkirchen-Feldmark: Taser gegen Randalierer eingesetzt – WAZ | Westdeutsche Allgemeine Zeitung


Fünf beschädigte Autos, der Einsatz eines Tasers – einer Elektroschockpistole – und eine Blutprobe: So lautet die Bilanz eines Polizeieinsatzes am Freitagnachmittag, 27. Februar, in Gelsenkirchen.
Gegen 16.30 Uhr beobachtete ein Zeuge auf der Kurfürstenstraße im Stadtteil Feldmark einen Mann, der mit einem Gehstock auf geparkte Fahrzeuge einschlug. Mehrere Autos wurden dabei beschädigt. Der Zeuge alarmierte die Polizei und nahm zu Fuß die Verfolgung auf.
Wenig später trafen die ersten Einsatzkräfte ein und setzten hinterher. Der Tatverdächtige flüchtete in ein Mehrfamilienhaus und schlug die Eingangstür hinter sich zu. Doch die Beamten verschafften sich Zugang und trafen im Eingangsbereich auf den 45-jährigen Gelsenkirchener.
Nach Angaben der Polizei befand sich der Mann augenscheinlich in einem „psychischen Ausnahmezustand“. Mit erhobenen Fäusten stellte er sich den Einsatzkräften entgegen, verhielt sich äußerst aggressiv und wehrte sich gegen seine Festnahme. Nachdem ein Beamter den Einsatz angedroht hatte, kam der Taser zum Einsatz. Der Mann ging darauf zu Boden und konnte schließlich gefesselt werden.
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Ein Rettungsdienst versorgte den 45-Jährigen noch vor Ort und brachte ihn anschließend zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus. Dort wurde ihm auch eine Blutprobe entnommen.
Gegen den Mann wird nun wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte und Sachbeschädigung ermittelt.
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