Gelsenkrichen: Randalieren bedrohen Bahnhofersonal – WAZ News


Gelsenkirchen. Bundespolizisten haben in Gelsenkirchen zwei Randalierer gestoppt. Einer der Männer hatte ein Messer gezückt. Duo war latent aggressiv.
Strafverfahren warten auf zwei gewalttätige Männer aus Gelsenkirchen, die am Hauptbahnhof aufgefallen sind. Die beiden Randalierer beleidigen und bedrohen Bundespolizisten und griffen sie mit Schlägen und Tritten an. Einer zückte sogar ein Messer.
Nach Angaben der Bundespolizei eilten Einsatzkräfte am Donnerstag, 23. Januar, gegen 6.20 Uhr in die Haupthalle des Bahnhofes, weil die beiden Männer Personal eines Bistros mit einem Messer bedroht und beleidigt haben sollen. Zudem sollen sie randaliert und Gegenstände beschädigt haben. Die Beamten stießen zunächst auf den lautstark schreienden 22-Jährigen. Die Einsatzkräfte näherten sich ihm von hinten und rangen den Gelsenkirchener zu Boden. Dabei fiel ein Dolch herunter, den der Mann zuvor in der Hand gehalten hatte. Die Polizisten fesselten den 22-Jährigen.
Zeitgleich näherte sich der zweite Gelsenkirchener. Der Aufforderung, sich fernzuhalten, ignorierte der 24-Jährige. Als einer der Polizisten nach seinem Arm griff, riss er sich los und flüchtete in Richtung Innenstadt. Ein Passant hinderte diesen daran, sodass auch der Gelsenkirchener ebenfalls niedergerungen werden konnte.
Auf dem Weg zur Bundespolizeiwache beleidigte und bedrohte sowohl der 22- als auch der 24-Jährige die Einsatzkräfte mehrfach. Während der Durchsuchung griff der Gelsenkirchener (24) einen Polizisten mit einem Faustschlag an und traf diesen links am Kopf. Ein zweiter Schlag verfehlte sein Ziel. Am Boden trat der aggressive Mann um sich, wobei ein Beamter in der Magengrube getroffen wurde. Der Gelsenkirchener wies eine bereits bestehende Platzwunde auf, die die Polizisten fotografisch dokumentierten. Dabei trat der 24-Jährige erneut zu und erwischte einen Beamten am Knie.
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In Gewahrsam trat der Gelsenkirchener (22) gegen Tür und Wände. Zudem schrie er lautstark, beleidigte und bedrohte die Einsatzkräfte abermals. Ein Atemalkoholtest ergab einen Wert von 1,2 Promille. Beide Männer gaben an, zuvor eine höhere Dosis eines starken Schmerzmittels genommen zu haben. Auch der 24-Jährige musste zur Ausnüchterung in eine Zelle.
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Die Bundespolizisten leiteten Verfahren wegen tätlichen Angriffs und Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte, Beleidigung, Körperverletzung, Bedrohung sowie wegen des Verstoßes gegen das Waffengesetz ein.
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