
Spektakulärer Raser-Einsatz der Polizei im Gelsenkirchener Norden: Sogar ein Hubschrauber war neben mehreren Streifenwagen unterwegs, um einen jugendlichen Autofahrer zu stoppen, der auf seiner Fahrt durch mehrere Stadtteile gegen etliche Verkehrsregeln verstieß. Sein Fluchtversuch scheiterte jedoch letztlich.
Was war geschehen? Am Dienstagabend gegen 22 Uhr erreichten den Polizei-Notruf gleich mehrere Anrufe, dass ein Cabrio auf dem Kino-Parkplatz an der Adenauerallee in Erle ein „Rennen“ gegen sich selbst fahren würde. Die alarmierten Beamten trafen vor Ort angekommen auf einen VW, der mit überhöhter Geschwindigkeit und gefährlichen Fahrmanövern sofort auffiel.
Als die Beamten das Fahrzeug stoppen wollten, legte dessen Fahrer den Rückwärtsgang ein und raste auf die Adenauerallee. Über die Cranger Straße, Willy-Brandt-Allee und die Kurt-Schumacher-Straße führte der weitere Fluchtweg. Der Fahrer raste laut Polizei dabei über mehrere rote Ampeln und brachte andere Verkehrsteilnehmer massiv in Gefahr. In einer Sackgasse in Buer trafen die Einsatzkräfte auf den Wagen, allerdings ohne Insassen. Diese konnten aber nach kurzer Zeit dann doch dort aufgegriffen und festgenommen werden. Der Fahrer war ein Jugendlicher (16) aus Essen, der Beifahrer (23) hat keinen festen Wohnsitz in Deutschland. Das Auto wurde sichergestellt und ein Strafverfahren eingeleitet.
Kennen Sie schon unsere PLUS-Inhalte?
Jetzt testen
Kennen Sie schon unsere PLUS-Inhalte?
Jetzt testen
Aktuelle Nachrichten und Hintergründe aus Politik, Wirtschaft, Kultur und Sport – aus Essen, Deutschland und der Welt.
Kennen Sie schon unsere PLUS-Inhalte?
Jetzt testen
Antworten