Klimaaktivisten stürmen Kraftwerk in Gelsenkirchen! Großeinsatz der Polizei – DerWesten


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Etwa 200 Personen sind unbefugt auf das Gelände eines Kraftwerks in Gelsenkirchen eingedrungen. Die Polizei war mit einem Großaufgebot vor Ort.

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Am Freitag, den 29. Mai 2026, hat ein Vorfall am Kraftwerk Scholven in Gelsenkirchen einen größeren Polizeieinsatz ausgelöst. Ab etwa 10.35 Uhr am Vormittag drangen rund 250 Personen unrechtmäßig auf das Gelände der Anlage ein. Das Geschehen konzentriert sich auf den Bereich rund um die Glückaufstraße im Stadtteil Scholven. Die Polizei Gelsenkirchen war seit dem Vormittag mit zahlreichen Einsatzkräften vor Ort.
Die Beamten waren mit starken Kräften präsent, um die Situation zu bewältigen. Die Einsatzkräfte wollten dabei nach eigenen Angaben die Sicherheit aller an der Aktion beteiligten Personen gewährleisten. Es ging aber auch um den Schutz von unbeteiligten Menschen, die sich im direkten Umfeld der Anlage aufhielten.
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Das Eindringen der Personengruppe auf das Gelände steht offenbar nicht für sich allein. Nach offiziellen Angaben gibt es eine Verbindung zu einem Aktionstag von Aktivisten. Klimaaktivisten von „Ende Gelände“ aus dem Klimacamp Hamm hatten am Mittwoch Aktionen und Blockaden im Ruhrgebiet angekündigt. Dieser Aktionstag findet im direkten Umfeld des Klimacamps in der Stadt Hamm statt.

Bei dem betroffenen Kraftwerk in Gelsenkirchen handelt es sich um ein Objekt der kritischen Infrastruktur. Die Polizei weist darauf hin, dass von solchen Anlagen erhebliche Gefahren für die öffentliche Sicherheit ausgehen können. Die starken Polizeikräfte sind daher im Einsatz, um diese spezifischen Risiken vor Ort zu minimieren.
Da es sich um eine nicht angemeldete Versammlung und ein unbefugtes Eindringen auf das Werksgelände handelte, wurde polizeilich geprüft, welche Verstöße und Straftaten vorlagen. Gesichert werden sollten so zudem mögliche Ansprüche des Kraftwerkbetreibers.
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Die Demonstranten zeigten sich hinsichtlich einer Klärung ihrer Personalien nicht kooperativ, woraufhin Identitätsfeststellungen durchgeführt wurden, berichtet die Polizei. Aufgrund einer sich zuspitzenden Wetterlage und einem damit einhergehenden Sicherheitsrisiko für alle Beteiligte, verlagerte die Polizei die Fortsetzung dieser Maßnahmen am Abend auf das Gelände des Polizeipräsidiums in Buer. Die Maßnahmen dauern noch an. Auch in Mülheim an der Ruhr waren Klimaaktivisten unterwegs.
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