
Kommentar von Björn Finke
Lesezeit: 3 Min.
Die in Teilen rechtsextreme Partei wird in Nordrhein-Westfalen den Umfragen zufolge kräftig zulegen. Das hat vor allem drei Ursachen.
So wie es den Schalke-Fan in die Arena zieht oder den Kölner Karnevalisten zum Rosenmontagszug, so zieht es gerade Berliner Spitzenpolitiker nach Nordrhein-Westfalen. Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU), Vizekanzler und Finanzminister Lars Klingbeil (SPD) sowie viele andere Minister haben das bevölkerungsreichste Bundesland besucht oder planen das für die kommenden Tage. Der Grund: An diesem Wochenende sind dort Kommunalwahlen, und es geht um viel. Es ist der erste Stimmungstest für die nicht mehr ganz so neue Bundesregierung, und die Stimmung ist nicht gut. Außerdem könnte die Wahl als jene in Erinnerung bleiben, mit der sich die AfD auch in Westdeutschland endgültig als starke Kraft festgesetzt hat.
Die Wahlen in NRW sind ein Stimmungstest für die Bundesregierung, die AfD wird wohl zulegen. In Dortmund greift nun ein Firmenpatriarch ins enge Rennen ein – und erntet viel Kritik.
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