
Gelsenkirchen. Bei einer Routinekontrolle stießen Bundespolizisten auf einen 28-jährigen Deutschen, der anschließend in einer Justizvollzugsanstalt landete.
Eigentlich sollte dies nur eine Routinekontrolle sein: Doch als sich Beamte der Bundespolizei am Samstag im Gelsenkirchener Hauptbahnhof den Ausweis eines Mannes genauer anschauten, hatten sie einen Zufallstreffer gelandet: Der 28-Jährige wurde nämlich per Haftbefehl gesucht.
Es war gegen gegen 15.15 Uhr, als die Einsatzkräfte der Bundespolizei den Hauptbahnhof bestreiften. Ihnen fiel besagter deutscher Staatsbürger auf, der ihnen bei der folgenden Kontrolle auch seinen Personalausweis aushändigte. Recherchen ergaben, dass die Staatsanwaltschaft Dortmund ihn zur Fahndung ausgeschrieben hatte. Er ist zuvor durch das zuständige Amtsgericht wegen Betrugs rechtskräftig zu einer Haftstrafe in Höhe von vier Monaten verurteilt worden.
Da sich der Gesuchte bisher nicht zum Haftantritt gestellt hatte, hat die Staatsanwaltschaft Dortmund ihn zur Fahndung ausschreiben lassen. Die Bundespolizisten nahmen den Gelsenkirchener nun also fest und brachten ihn anschließend in eine Justizvollzugsanstalt, in der er nun voraussichtlich die nächsten vier Monate verbringen wird.
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