Lebensgefahr: Frau verletzt sich selbst in Metzgerei schwer – WAZ


Gelsenkirchen-Buer. Gefährlicher Zwischenfall in einer Metzgerei in Buer: Eine Frau hat mit einem Messer Angestellte bedroht und sich dann selbst schwer verletzt.
Eine Frau schwebt in Lebensgefahr. Sie hatte in einem Geschäft an der Hochstraße in Gelsenkirchen-Buer Mitarbeitende mit einem Messer bedroht und sich dann selbst schwere Verletzungen zugefügt.
Nach Polizeiangaben hat die 57-jährige Frau gegen 12 Uhr am Montag, 5. Mai, in einer Fleischerei an der Hochstraße im Stadtteil Buer gesessen. Kurz darauf ist sie aufgestanden und hinter den Verkaufstresen gegangen. „Dort hat sie sich dann ein Messer gegriffen und damit die Angestellten bedroht“, berichtet Polizeisprecher Florian Mühlenbrock. Anschließend habe sie sich mit dem Messer selbst verletzt. Einem zufällig in der Nähe befindlichen Polizeibeamten in seiner Freizeit gelang es, beruhigend auf die Frau einzureden, bis kurze Zeit später die alarmierten Einsatzkräfte der Polizei eintrafen.
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Auf die Einsatzkräfte reagierte die schwer verletzte Frau aggressiv auf die Einsatzkräfte. Diese versuchten, die Lage weiter zu deeskalieren und beruhigend auf die Frau einzuwirken. Um die Situation letztendlich zu entschärfen und die blutende Frau zu versorgen, ist dann eine Elektroschockpistole (Taser) abgefeuert worden, um die 57-Jährige bewegungsunfähig zu machen.
Polizisten leisteten im Anschluss Erste Hilfe, anschließend kam die Frau per Rettungswagen in ein Krankenhaus. Mühlenbrock zufolge schwebt die Frau „in Lebensgefahr“. Zwei unter Schock stehende Mitarbeitende des Betriebs wurden ebenfalls von Rettungskräften in umliegende Krankenhäuser gebracht.
Nach Informationen dieser Zeitung handelt es sich bei dem Vorfall um einen Suizidversuch.
Anmerkung der Redaktion: Wir berichten in der Regel nicht über Suizide, um keinen Anreiz für Nachahmung zu geben – außer, Suizide erfahren durch die Umstände besondere Aufmerksamkeit. Falls Sie Suizid-Gedanken haben oder jemanden kennen, der Suizid-Gedanken hat, wenden Sie sich an die Telefonseelsorge unter 0800/1110111 (kostenlos). Die Nummer ist rund um die Uhr besetzt. Hilfe für Menschen, die unter Depressionen leiden, gibt es außerdem auch beim Bündnis gegen Depression unter: 0291/941469.
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