
In Gelsenkirchen ist die Feinstaubbelastung am Sonntag in einem gefährlichen Bereich. Lesen Sie auf news.de im Überblick, ob Ihre Gesundheit bedroht ist und wie Sie Konsequenzen vermeiden. Außerdem: die lokalen Spitzenwerte.
Die Schadstoffmessstation Gelsenkirchen Kurt-Schumacher-Straße stuft die Luftqualität für die letzten vier Stunden als „schlecht“ ein. Mit dem örtlichen Maximalwert von 37 µg/m³ wurde der Grenzwert für Feinstaub (PM₂₅) überschritten. Die städtisch gelegene Station ist direkt beeinflusst von menschlichen Schadstoffquellen, ausgestoßen von z.B. Verkehr und Industrie.
Feinstaub besteht aus winzigen Partikeln, die oft aus einer Mischung verschiedener Substanzen bestehen, welche die Atemwege beschädigen können. Der Luftqualitätsindex (LQI) berechnet einen Durchschnittswert aus verschiedenen Schadstoffen, der die Luft nach Ihrer Qualität einordnet. Für Feinstaub liegt der Normalbereich bei 0 – 25 Mikrogramm pro Kubikmeter (µg/m³).
Quelle: Umwelt Bundesamt (UBA)
🔵 0 – 10 µg/m³ = positiver Einfluss
🟢 11 – 20 µg/m³ = kein Einfluss
🟡 21 – 25 µg/m³ = kurzfristiger Einfluss
🟠 26 – 50 µg/m³ = Gefährdung
🔴 über 50 µg/m³ = hohe Gefährdung
Die vergangenen Tage, an denen die höchsten Tagesmittelwerte für Feinstaub in Gelsenkirchen erfasst wurden, finden Sie in der nachfolgenden Tabelle. Der Auswertungszeitraum beläuft sich auf die letzten drei Monate. Die sauberste Luftqualität für Feinstaub wurde am 05.12.2024 mit einer Konzentration von 3 µg/m³ an der Station Gelsenkirchen-Bismarck gemessen. In Kehl sind die bundesweiten Höchstwerte zu vermerken. Hier liegt die Konzentration von Feinstaub bei 36 µg/m³. Informationen über andere Zeiträume oder Standorte finden Sie auf der Luftdaten-Webseite des Umweltbundesamts.
Quelle: Umwelt Bundesamt (UBA)
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Hier erfahren Sie wie gefährlich Feinststaub wirklich ist.{target=“_blank“}.
Sensible Personengruppen können derzeit in der Umgebung der Station von der Luftverschmutzung durch Feinstaub beeinträchtigt werden. Zur Risikogruppe, die durch den Schadstoff besonders gefährdet ist, zählen Asthmatiker oder Personen mit einer Vorerkrankung der Lunge oder des Herz-Kreislauf-Systems. Je nach Größe der Partikel, tritt der Feinstaub in die Atemwege ein und löst Stress in unseren Zellen aus. Bei PM2,5, Feinstaubpartikel mit einer Größe kleiner als 2,5 Mikrometern, können diese von der Nase zu den Bronchien und bis in die Lungenbläschen treten. Entzündungen der Atemwege und Reizung der Schleimhaut sind die Folge. Auf Dauer können die Feinstaubpartikel im Blut zu Herz-Kreislauf-Erkrankungen führen oder diese verstärken.
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Vor allem auf Sport oder andere strapazierende Tätigkeiten sollten Sie im Moment verzichten oder diese in die Morgen- oder Abendstunden verlegen. Zur Risikogruppe zählende Personen wird empfohlen, körperliche Anstrengung im Freien zu vermeiden und sich in gut klimatisierten Innenräumen aufzuhalten. In geschlossenen Räumen kann die Luftqualität durch z.B. Luftbefeuchter oder Pflanzen auf ein gesundes Niveau gehalten werden. Laut AOK filtern Efeu, Bogenhanf und Grünlilien die Luft und führen nachhaltig zu einer gesundheitsförderlichen Luftfeuchtigkeit. Bei fortlaufend schlechter Luftqualität ist die Nutzung einer FFP2-Maske oder ähnlicher Atemschutzmasken in Risikozonen empfehlenswert.
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+++Dieser Text wurde auf der Basis des Umwelt Bundesamt (UBA) generiert und wird datengetrieben aktualisiert. Bei Anmerkungen und Rückmeldungen können Sie uns diese unter hinweis@news.de mitteilen. +++
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