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Nach dem spektakulären Millionen-Raub in Gelsenkirchen steht Sicherheit bei Banken und Sparkassen mehr denn je im Fokus.
Spektakulärer Bankeinbruch in Gelsenkirchen
Nach dem spektakulären Millionen-Raub in Gelsenkirchen steht Sicherheit bei Banken und Sparkassen mehr denn je im Fokus. Der Dezember-Überfall auf zahlreiche Bankschließfächer hat nicht nur Schlagzeilen gemacht, sondern auch für ein wachsendes Unsicherheitsgefühl gesorgt. Nun zieht eine regionale Bank in Nordrhein-Westfalen die Reißleine: Die Volksbank reagiert mit drastischen Maßnahmen auf die Einbruchserie.
Seit Jahresbeginn häufen sich kleinere Schließfach-Aufbrüche auch außerhalb Gelsenkirchens, etwa in Halle im Kreis Gütersloh. Diese Vorfälle setzen viele Banken unter Druck. Besonders die Volksbank möchte nicht länger tatenlos zusehen, wie die Sicherheitslage für ihre Kunden fragiler wird. Offiziell gibt sich das Geldinstitut noch zurückhaltend, doch hinter den Kulissen läuft bereits die Planungsmaschinerie.
In einer offiziellen Mitteilung erklärt die Verbund Volksbank OWL, dass sie sämtliche Schließfachanlagen künftig an weniger Standorten bündeln wird. Auf welche Filialen dieses Vorhaben abzielt und wie viele Schließfächer betroffen sind, bleibt zunächst unklar. Fest steht: Betroffene Kunden werden zeitnah per Post über die bevorstehende Kündigung ihrer Schließfachverträge informiert.
Laut Pressemitteilung rechtfertigt die Volksbank ihren Schritt mit der veränderten Sicherheitslage und dem Wunsch, gezielt Prävention zu betreiben. „Um Sicherheit zu gewährleisten und proaktiv Prävention zu betreiben, wird die genossenschaftliche Regionalbank ihre Schließfachanlagen künftig in ihren 14 regionalen Beratungs-Centern im Geschäftsgebiet bündeln“, heißt es wörtlich.
Die Volksbank möchte Nachahmungstäter abschrecken und plant eine umfassende technische Aufrüstung. „Eine hohe sechsstellige Summe wird in zusätzliche Sicherungsmaßnahmen an ausgewählten Standorten investiert“, berichtet die Bank weiter. Kapazitäten sollen erweitert werden, um den Kunden wieder mehr Sicherheit anzubieten.
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Trotz dieser Schritte bleibt die Lage in der Region angespannt. Während die Sparkassen noch auf Ergebnisse der Ermittlungen warten, sieht die Volksbank bereits Handlungsbedarf. Der Sparkassenverband Westfalen-Lippe spricht sich hingegen für Geduld aus. „Erst wenn verlässliche Ergebnisse vorliegen, lassen sich die richtigen Schlüsse ziehen“, rät Präsidentin Liane Buchholz laut der „Neuen Westfälischen„.
Wie sich die Situation langfristig entwickelt, bleibt abzuwarten. Fakt ist jedoch, dass die Volksbank mit ihrem Vorgehen einen ersten deutlichen Schritt Richtung Sicherheit macht und damit ihre Kunden schützen will.
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