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Stand: 12.02.2025, 18:42 Uhr
Die Warnstreiks im öffentlichen Dienst gehen am Donnerstag weiter, diesmal unter anderem in Köln, Dortmund und Herne.
In Köln wollen die Mitarbeitenden der Stadt, der Bühnen, des Jobcenters, der Bundesagentur für Arbeit, der Köln Bäder, des Landschaftsverbands Rheinland (LVR), der Sozial-Betriebe-Köln (SBK), der Gemeinnützigen Werkstätten Köln (GWK) und der Kreissparkasse die Arbeit niederlegen. Laut Verdi soll es von 9:30 Uhr bis 13 Uhr eine Streikkundgebung auf dem Alter Markt geben.
In Dortmund sollen sämtliche Busse in den Depots bleiben. Neben den Stadtwerken sind auch die Mitarbeitenden der Stadtverwaltung, der Netzgesellschaft Donetz, der Wasserwerke Westfalen, der Müllentsorgung (EDG), des Klinikums Dortmund, der Sparkasse, der Städtischen Seniorenheime, der LWL-Klinik, des Jobcenters, der Bundesagentur für Arbeit und des Theaters Dortmund zum Streik aufgerufen.
Wie Verdi ankündigte, soll es zwei Demonstrationszüge geben. Einer startet um 8 Uhr an der Alte Straße, der andere am Klinikum Nord. Beide ziehen durch die Innenstadt und enden um 12 Uhr am Friedensplatz.
Auch in Gelsenkirchen hat Verdi Aktionen geplant. Zum ganztägigen Warnstreik sind mit Ausnahme des ÖPNV Tarifbeschäftigte, Auszubildende, Studierende und Praktikanten aller Betriebe und Dienststellen im Bezirk Mittleres Ruhrgebiet (Bochum, Herne, Gelsenkirchen, Recklinghausen, Herten, Bottrop, Marl) aufgerufen.
Die Streikenden wollen sich ab 9 Uhr am Musiktheater im Revier treffen. Von dort aus startet ein Demonstrationszug mit anschließender Kundgebung auf dem Heinrich-König-Platz.
In Herne sind die Stadtverwaltung, der Revierpark Gysenberg, die Herner Bädergesellschaft, das Jobcenter und die Herner Gemeinnützige Beschäftigungsgesellschaft (GBH) betroffen.
Im Siegerland nehmen das Klinikum in Siegen und die Stadt Kreuztal an den Warnstreiks teil.
Auch die Stadt Mülheim an der Ruhr streikt am Donnerstag. Hier wollen die Mitarbeitenden der Sparkasse und der Kitas der Arbeit niederlegen.
Bereits am Montag, Dienstag und Mittwoch waren tausende Mitarbeiter des Öffentlichen Dienstes in anderen Städten Nordrhein-Westfalens auf die Straße gegangen, unter anderem in Düsseldorf, Essen, Bielefeld, Leverkusen, Oberhausen und Dorsten. Bislang hat Verdi keine weiteren Warnstreiks angekündigt.
WDR Studios NRW. 12.02.2025. 00:18 Min.. Verfügbar bis 12.02.2027. WDR Online.
Die Gewerkschaft Verdi fordert unter anderem, dass Beschäftigte im Öffentlichen Dienst acht Prozent mehr Geld bekommen sollten – mindestens aber 350 Euro mehr pro Monat. Wegen der hohen Arbeitsbelastung im öffentlichen Dienst sollen die Mitarbeitenden drei zusätzliche freie Tage im Jahr erhalten.
Von Verdi heißt es, die Streiks sollen zeigen, wie vielfältig der öffentliche Dienst und wie wichtig die etwa 640.000 Beschäftigten in NRW seien.
Bei einer ersten Verhandlungsrunde mit Bund und Kommunen gab es keine Einigung. Die Arbeitgeber nannten die Verdi-Forderungen zu hoch – mit Verweis auf die leeren öffentlichen Kassen. Deshalb will Verdi mit den Warnstreiks erneut Druck auf die Arbeitgeber machen.
Die zweite Runde in den Tarifverhandlungen für den öffentlichen Dienst von Bund und Kommunen findet am 17. und 18. Februar statt.
Unsere Quellen:
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