
Redakteur Lokal
Gelsenkirchen. Im Januar 2025 starten wieder die „Schulkinowochen NRW“. In Gelsenkirchen nehmen stets zahlreiche Klassen aller Jahrgangsstufen teil.
Die „Schulkinowochen NRW“ sind das größte filmpädagogische Projekt in unserem Bundesland. Insgesamt 124 Kinos zwischen der Eifel und Ostwestfalen hatten sich im Januar 2024 an der letzten Auflage beteiligt. Und die „Schauburg“ in Buer lockte damals die zweitmeisten Besucher an. Gelsenkirchen darf sich also mit Fug und Recht als eine der Top-Adressen dieser Aktion bezeichnen, die sich an Schüler aller Altersklassen richtet und zu einem echten Erfolgsmodell geworden ist.
„Beim letzten Mal waren in Gelsenkirchen 4175 Schülerinnen, Schüler und Lehrkräfte mit dabei. Einen besseren Wert hatte ansonsten nur noch das Cineplex in Hamm mit über 5500 Teilnehmenden“, berichtete Carsten Happe vom Schulkinowochen-Team mit Sitz in Münster. In ganz NRW hätten insgesamt 162.847 Personen in einem der zahlreichen Kinosessel des Landes Platz genommen. Das war nach dem Jahr 2020 mit knapp 173.000 Teilnehmenden das zweitbeste Ergebnis in der Geschichte dieses Angebots.
Das geht diesmal vom 23. Januar bis 5. Februar 2025 und zum nunmehr 18. Mal über die Bühne. Dann sogar mit 135 Kinos, sodass Happe und seine Mitstreiter wieder ein starkes Ergebnis erwarten. Anmeldungen sind bereits möglich. „Für Gelsenkirchen haben wir jetzt schon wieder 933 Buchungen vorliegen“, lobt Happe.
Eine Anmeldung kann ausschließlich über die Lehrkräfte im Internet erfolgen. Wichtig sei es auch, dass in den Kollegien ein Informationsaustausch über dieses Angebot stattfindet, damit möglichst viele Schulen und Klassen davon erfahren. Angesprochen sind explizit alle Altersjahrgänge: Das Angebot richtet sich auch diesmal genauso an Grundschüler wie an Oberstufen-Absolventen.
Und was gibt es ab 23. Januar in der „Schauburg“ an der Horster Straße 6 in Buer nun alles zu sehen? „Wir haben sieben verschiedene Filme mit insgesamt 40 Vorstellungen zur Auswahl“, sagt Happe. Für die Jüngsten eignet sich der niederländisch-belgisch-luxemburgische Animationsfilm „Fuchs und Hase retten den Wald“ am besten. Er richtet sich sogar an Erstklässler. Mit dabei ist aber auch der erfolgreichste Film des Kino-Jahres 2024 in Deutschland: der Animationsspaß „Alles steht Kopf 2“ aus dem Hause Pixar/Disney.
Mit „Sieger sein“ ist auch jene Produktion zu sehen, die unlängst beim Deutschen Filmpreis in der Kategorie „Bester Kinder- und Jugendfilm“ ausgezeichnet wurde. Hinzu kommen mit „Sonne und Beton“ (ab neunte Klasse) eine deutsche Produktion, die mit ihrer rauen Authentizität nach dem Kino-Start hohe Wellen geschlagen hatte. Höchst empfehlenswert ist auch die Dokumentation „Fritz Bauers Erbe“, die aber nur für Oberstufen-Schüler geeignet ist.
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Und sogar zwei Oscar-Gewinner gibt‘s zu sehen: Zum einen den keinesfalls leicht verdaulichen Anime-Film „Der Junge und der Reiher“ von Star-Regisseur Hayao Miyazaki sowie das Christopher Nolans Meisterwerk „Oppenheimer“ über den Erfinder der Atombombe. Letzteres hat eine Spielzeit von drei Stunden, sodass die Schülerschaft eine Portion Sitzfleisch mitbringen muss.
Der ermäßigte Eintrittspreis für die „Schulkinowochen“ beträgt 4,50 Euro, Lehrkräfte und Begleitpersonen haben freien Eintritt. Schülerinnen und Schüler können erneut an einem Filmkritikwettbewerb von spinxx.de, dem Onlinemagazin für junge Medienkritik, teilnehmen und Preise für die gesamte Schulklasse gewinnen.
Für Rückfragen können Lehrkräfte folgende Hotline anwählen: 0251 59 130 55. Die Anmeldung von Klassen erfolgt ausschließlich über die Internetseite www.schulkinowochen.nrw.de.
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