Sparkasse Gelsenkirchen will Betroffenen nach Millionen-Raub helfen – doch es gibt schwerwiegende Probleme – DerWesten


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Die Sparkasse Gelsenkirchen hat nach dem Millionen-Raub noch rund 5.000 Gegenstände zur Rückgabe – doch es gibt große Probleme.
Demonstranten wollen ihr Geld zurück – Sparkassen-Demo Gelsenkirchen

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Ende Dezember 2025 begann für viele Menschen im Raum Gelsenkirchen eine wahre Horrorgeschichte. In Gelsenkirchen-Buer wurden die Schließfächer der Sparkasse ausgeraubt – und bis heute sind die Probleme noch lange nicht gelöst.
Am 7. Mai gingen rund 500 Menschen in Gelsenkirchen-Buer auf die Straße, um gegen die Sparkasse zu demonstrieren. Der Grund: Zahlreiche Betroffene haben bislang keine Erstattung des gestohlenen Wertes erhalten und die Hindernisse scheinen zahlreich.
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Die Einbrecher erbeuteten Millionenwerte bei ihrem Raubüberfall. Allerdings nahmen sie nicht alle Wertsachen aus der Sparkasse mit – rund 50.000 Gegenstände ließen die Täter zurück. Die Sparkasse möchte diese nun nach und nach an die geschädigten Kunden zurückgeben.
Die Besitzer warten jedoch weiterhin auf die Rückgabe – und auch hier gibt es Probleme. Denn die Sparkasse verlangt Nachweise in Form von Zertifikaten oder Fotos, damit die Gegenstände wirklich ihren rechtmäßigen Eigentümern zurückgegeben werden können. Während der Demonstration am 7. Mai äußerten viele Betroffene ihren Unmut über dieses Vorgehen.

Eine Betroffene erzählte dem „WDR“: „In meinem Fall ist es schwierig, weil ich kein Foto gefunden habe, auf dem meine Mutter ein solches Schmuckstück sichtbar trägt.“ Die Frau habe daher wenig Hoffnung auf eine Rückgabe ihrer Wertgegenstände.
Die Rückgabe gestaltet sich äußerst langwierig. Es gibt insgesamt 3.000 Betroffene, doch bislang wurden erst 20 Termine zur Übergabe vereinbart. Der Leiter der Sparkassenfiliale in Gelsenkirchen, Michael Klotz, erklärte gegenüber dem „WDR“: „Wir werden nicht verschiedene Gegenstände Präsentieren und fragen: ‚Gehört das jetzt Ihnen?‘“
Falls ein gestohlen gemeldetes Ausweisdokument zurückgegeben wurde, ist es dringend erforderlich, dies der Polizei mitzuteilen. Pressesprecher Thomas Nowaczyk erklärt gegenüber dem „WDR“, dass dies vor allem an Grenzen zu Problemen führen könnte, falls man mit einem Dokument unterwegs ist, das noch als gestohlen gemeldet ist.
Der Millionen-Raub bei der Sparkasse Gelsenkirchen bleibt weiterhin ein großes Ärgernis. Bis alle 3000 Geschädigten ihre Wertsachen oder deren Gegenwert vollständig zurückerhalten haben, wird offenbar noch viel Zeit benötigt.
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