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Zwei Straßenbahnen stießen in Gelsenkirchen zusammen. Die Anzahl der Verletzten ist noch angestiegen.
Schreckmoment am Donnerstagmittag (6. August) in Gelsenkirchen. An der Haltestelle Willy-Brandt-Allee krachten zwei Straßenbahnen ineinander, nur wenige Schritte von der Arena auf Schalke entfernt. Der Bahnverkehr kam in beiden Richtungen komplett zum Erliegen. Das berichten Reporter vor Ort.
Auch für Autofahrer wurde es ungemütlich: Die Kurt-Schumacher-Straße blieb in beide Richtungen zunächst komplett gesperrt.
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Drei Personen schwebten direkt nach dem Unfall in Lebensgefahr, das Berichtet die Polizei Reportern vor Ort. Außerdem wurden sieben Personen schwerverletzt. Insgesamt spricht die Polizei von 25 verletzten Personen. Unter den Fahrgästen befanden sich auch Kinder. Ob Kinder zu den Schwerverletzten gehörten, konnte die Polizei zu diesem Zeitpunkt noch nicht sagen.
Am Freitag bestätigte die Polizei gegenüber dem „Stern“, dass bei keinem der Verletzten mehr Lebensgefahr bestehe. Jedoch stieg die Anzahl der Verunfallten auf 42. Zwölf von ihnen wurden schwerverletzt, dreißig erlitten leichte Verletzungen.
Was war geschehen? Gegen 12.30 Uhr befand sich eine Fahrschul-Straßenbahn auf der Strecke Kurt-Schumacher-Straße in Fahrtrichtung Stadtsüden. Einige hundert Meter vor der Haltestelle „Willy-Brandt-Allee“ kam die Straßenbahn zum Stehen. Eine nachfolgende, mit Fahrgästen besetzte Straßenbahn fuhr nach bisherigem Ermittlungsstand auf die stehende Fahrschul-Straßenbahn auf.
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Nach dem schweren Straßenbahnunfall kam auch Oberbürgermeisterin Andrea Henze zum Unglücksort. Wie Reporter vor Ort berichten, machte sie sich ein Bild von der Lage und sprach den Betroffenen sowie ihren Angehörigen ihre Anteilnahme aus. Sie sprach von einem „ganz schrecklichen Unfall“.
Die Polizei Gelsenkirchen gab nun ein erstes Update für alle Autofahrer: Die Kurt-Schumacher-Straße in Fahrtrichtung Buer wurde gegen 16.10 Uhr wieder freigegeben. In Fahrtrichtung Süd bleibt die Sperrung allerdings zunächst weiterhin bestehen.
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