Studenten an Brennpunktschulen: Idealismus und 300 Euro gegen den Lehrermangel – SZ.de


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Gerade an Brennpunktschulen wollen immer weniger Lehrer arbeiten. Im Ruhrgebiet helfen deshalb Studierende wie Jonas Overländer aus – und bekommen dafür ein Stipendium.
Von Christoph Koopmann, Gelsenkirchen
Das Erste, was ihm aufgefallen ist: Wie laut es hier ist, selbst für eine Schule. In den Klassenräumen, vor allem auf den Fluren. Nicht mal vor der Tür ist Ruhe, da stehen in der Pause die Raucher und Vaper. „Du hast keine ruhige Minute“, hatte Jonas Overländer vorher gesagt und gelacht, findet er nicht schlimm, eher im Gegenteil. Obwohl er selbst wirklich kein lauter Typ ist. Jetzt, nach einem Rundgang durch die tatsächlich ziemlich lauten Flure des Berufskollegs am Goldberg in Gelsenkirchen, sagt er: „Das Leben ist hier.“
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