Weiterhin Stau: Gelsenkirchens XXL-Baustelle dauert länger – WAZ | Westdeutsche Allgemeine Zeitung


Autofahrerinnen und -fahrer, die zwischen den beiden Stadtzentren von Gelsenkirchen pendeln, kennen das schon: Seit Mitte Juli müssen sie für die Fahrt entlang der Kurt-Schumacher-Straße mehr Zeit einplanen. Der Grund: Auf der Berliner Brücke wird gebaut. Eigentlich sollte die Baustelle bereits im September abgeschlossen sein. Jetzt steht aber fest: Einige Zeit müssen Gelsenkirchener noch mit dem Stau leben, die Baustelle geht in die Verlängerung.
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Die Fahrbahndecke der Brücke muss erneuert werden, auf der Seite in Fahrtrichtung Süden. 3200 Quadratmeter Fahrbahn und 1400 Quadratmeter Geh- und Radweg werden saniert, Kosten: rund 800.000 Euro. Vor 25 Jahren ist dies letztmalig geschehen, die Brücke stammt aus dem Jahr 1964.
Seit dem 14. Juli fließt der Verkehr auf der eigentlich vierspurigen Straße nur noch in einer Spur per Fahrtrichtung, das sorgt für Stau, vor allem im Berufsverkehr. Während der Sommerferien hielt sich der noch in Grenzen, seit Anfang September, mit Beginn des neuen Schuljahres, hat der Verkehr merklich zugenommen.
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Jetzt gab die Stadt auf Anfrage bekannt, dass sich die Baustelle noch ein wenig hinzieht – etwa vier Wochen länger als zunächst geplant. „Grund hierfür sind hauptsächlich Mehrarbeiten bei der Oberflächenvorbereitung der alten Fahrbahnplatte, die unerwartet notwendig wurden“, so Stadtsprecher Martin Schulmann. Zwischenzeitlich hätten aber die Abdichtungsarbeiten erfolgreich abgeschlossen werden können, sodass nun mit dem Einbau der Asphaltbeläge begonnen wird. „Das Referat Verkehr geht davon aus, dass die Arbeiten bis zur 43. Kalenderwoche abgeschlossen sein werden“, teilte Schulmann weiter mit. Die 43. Kalenderwoche beginnt am 20. Oktober.
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