
„Das ist meine größte Leidenschaft, es gibt mir sehr viel – und ich werde immer weitermachen.“ Dominik Johann spricht über die Musik, genau gesagt, über das Musikmachen. Der 36-Jährige steht immer wieder auf Gelsenkirchens (kleinen) Bühnen: Jetzt hat er unter dem Titel „Zeitlos“ sein zweites Album veröffentlicht.
Johann kommt aus einer musikalischen Familie: „Bei uns zuhause wurde immer musiziert“, erzählt er, „sowohl Eltern als auch meine Geschwister haben Instrumente gespielt.“ Zunächst lernt der gebürtige Feldmarker das Klavierspielen – „ich habe aber irgendwann festgestellt, dass das nicht das Richtige für mich war“, sagt er. Im Gegensatz zur Gitarre. Mit 20 greift er zum ersten Mal in die Saiten und stellt fest: „Da springt der Funke über.“ Vater und Bruder spielen beide Gitarre, erklären ihm die Grundlagen – den Rest bringt er sich selbst bei.
Und von Anfang an steht für Dominik fest: Er spielt vor allem eigene Musik, Lieder, die er selbst komponiert und getextet hat. An sein „erstes Mal“ kann er sich noch genau erinnern. „Ich kam abends nach einem sehr nervigen und frustrierenden Tag auf der Arbeit heim, habe mich hingesetzt und ein Lied geschrieben. Und das tat mir einfach gut.“ Fortan schreibt er weiter, komponiert mit der Gitarre. „Meistens ist zuerst die Musik, die Melodie da“, erzählt er, „die Texte kommen dann später.“
Er spielt zunächst in Kneipen, auf offenen Bühnen, vor allem im Gelsenkirchener Süden, etwa auf dem „Tag des Taxitellers“, aber auch schon einmal außerhalb der Stadtgrenzen. In einer Band hat er nie gespielt, er tritt immer als Solo-Künstler auf. „Am Anfang hatte ich schon einmal einen Kloß im Hals, wenn ich da alleine auf der Bühne stand.“ Doch inzwischen hat er sich daran gewöhnt – „und ich habe auch bislang noch niemanden gefunden, der musikalisch zu mir passt.“
2023 nimmt er zum ersten Mal seine Songs auf einer CD auf: „Ist der Weg der Richtige?“ nennt er sein Album. Jetzt ist mit „Zeitlos“ seine zweite CD erschienen, aufgenommen in einem Tonstudio in Bochum. „Das erste Album war noch etwas unsortiert, beim zweiten habe ich darauf geachtet, dass die Texte sinnvoll zueinanderpassen“, sagt Dominik. „Zeit“ ist etwa ein Thema, und die Suche nach dem Sinn des Lebens. „Zu haben ist die CD bei meinen Auftritten“, so der Liedermacher.
Wer mehr über ihn erfahren will, etwa, wann die nächsten Auftritte stattfinden: Sein Kanal auf YouTube heißt „@dominik_liedermacher“.
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